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Dann schick uns deinen Text – Gedicht, Brief, Artikel, Kurzgeschichte, Tagebucheintrag, Monologtext … alles ist möglich! Aus allen eingereichten Texten werden im Anschluss an Fellingers Früh.Stück die Texte des Tages gezogen. Diese Texte erarbeitet Andrea Nitsche zusammen mit unserer Musiker*in Residence, Flora Geißelbrecht, in fesselnde Lesungen. Einreichungen bis 1. August unter: verborgenetexte@gmail.com

CHRISTA UND KURT SCHWERTSIK

CHRISTA UND KURT SCHWERTSIK


Christa-und-Kurt-Schwertsik_cKarlSatzinger
Datum & Uhrzeit

22. August 2021
13:00 - 15:00





Spielort

                      Inhalt

                      Christa Schwertsik: In Breslau geboren, studierte nach dem Gymnasium Psychologie und erhielt ihre Gesangsausbildung bei Hedda und Edwin Szamosi sowie Ruthilde Boesch und Schauspielunterricht bei Dorothea Neff und Eva Zilcher in Wien. Sie gab Konzerte im In- und Ausland, u. a. mit dem Ensemble für Alte Musik „Les Menestrels“ sowie insbesondere mit Liedern und Chansons des 20. Jahrhunderts. Sie wirkte neben den Familienproduktionen mit ihren Töchtern Julia und Katharina Stemberger sowie ihrem Mann Kurt Schwertsik auch in weiteren Theaterproduktionen mit, u. a. in „Liebe in dunklen Zeiten“ (Joshua Sobol) oder „Mütter“ (Franz Wittenbrink). Zahlreiche Lesungen, Rundfunk- und Fernsehproduktionen, Schallplatten- und CD-Einspielungen, eigene Regiearbeiten und ihre langjährige Lehrtätigkeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

                      Kurt Schwertsik: Kurt Schwertsik, geboren 1935 in Wien, studierte Komposition bei Joseph Marx und Karl Schiske sowie Horn bei Gottfried von Freiberg an der Akademie für Musik in Wien. 1955 wurde Schwertsik Hornist beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, sein Interesse galt jedoch vor allem der Entwicklung der Neuen Musik. Infolgedessen gründete er 1958 gemeinsam mit Friedrich Cerha das Ensemble „die reihe“, um die im damaligen Wiener Konzertleben stark vernachlässigten Werke der Neuen Musik zu präsentieren.

                      Ab 1962 begann Schwertsik, mit der Tonalität zu experimentieren. 1965 gründete er mit dem Komponisten und Pianisten Otto M. Zykan die „Salon-Konzerte“. Ab 1968 war er Hornist der Wiener Symphoniker und konzentrierte sich – nach weiteren Studien beim Schönberg-Schüler Josef Polnauer Ende der 1960er – in den darauf folgenden Jahrzehnten auf das Komponieren, was die Entstehung einer großen Zahl von Werken für verschiedenste Besetzungen zur Folge hatte. Von 1979 bis 1988 leitete er die Kompositionsklasse am Konservatorium Wien und unterrichtete von 1989 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2003 als ordentlicher Professor Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

                      Christa und Kurt Schwertsik lesen Märchen der Gebrüder Grimm.

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