Schuld und Schönheit
Schuld und Schönheit
Szenen der Schauspielschule Ernst Busch
von Shakespeare, Strehle und Büchner Mit: Elsa Stallard, Noah Stehle, Julien Neisius und Hannes Schneider
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Inhalt
Es ist schon beliebte Tradition am Theaterfestival HIN&WEG, dass die Schauspielschule Ernst Busch aus Berlin mit einer Produktion zum Festivalthema, heuer „Schuld und Schönheit“, anreist. Immer überraschend, oft eine kleine Sensation.
„Troilus & Cressida“ von William Shakespeare
„Liebe, Liebe… Nichts als Liebe…“ –
Das wünscht sich auch der Vermittler Pandarus für seine Nichte Cressida und Paris jüngeren Bruder Troilus, der ihm ein vielversprechender Held scheint. Das beide schon längst ein Auge aufeinander geworfen haben bekommt Pandarus vor lauter Bemühungen kaum mit, denn all zu leicht hat er es nicht mit den beiden. Mitten im griechisch-troischen Krieg träumt einer vom Heldentum und Männlichkeit und die andere weiß um den Teuren Preis den Frau zahlt für die Liebe.
Ein Stück über den Versuch glücklich zu leben in einer Welt, die einem Steine, Idioten und Schwerter in den Weg legt.
Es spielen: Elsa Stallard, Noah Stehle, Julien Neisius
„Höhlenmalereien“ von Noah Stehle
Ein primitiver Mensch „homo erectus“, zurückgezogen von der Außenwelt, lädt in seine Höhle ein. Durch seine Gleichnisse zeigt er dem modernen homo sapiens die Missstände der modernen Gesellschaft auf; notfalls auch mit „Gewalt“!
Durch seine in der Ausgrenzung gedichteten Höhlenmalereien kann mancher deuten, wo der Mensch in der Evolution falsch abgebogen ist, oder wo sich der homo erectus in seiner Not selbst bespiegelt.
Es spielt: Noah Stehle
„Woyzeck“ von Georg Büchner
Jeder Mensch ist ein Abgrund. Es schwindelt einen, wenn man hinabsieht. Ach so, und ich lutsch deinen Schwanz für ein halbes Gramm Koks.
Es spielt: Hannes Schneider



