Wo ist Walzer?
Wo ist Walzer?
Choreografie: Stefanie Sternig Dramaturgie: Christina Aksoy Choreografische Mitarbeit, Performance: Raffaela Gras, Michael Gross, Kamil Mrozowski, Kamel Jirjawi Video: Waltraud Brauner, Thomas Planitzer Musik: Peter Plos, Theresa Eipeldauer, Didi Kern Kostüm, Bühne: Sophie Baumgartner, Jo Plos Licht: Bartek Kubiak Grafik: Theresa Plos, Sophie Baumgartner
© Bernhard Wolf
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Choreografische Mitarbeit & Performance
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Inhalt
Sie ist (Kindheits-)Erinnerung, Gedankenkonstrukt und eine Prise Magie. Mehr Sehnsucht, manchmal Hoffnung und oft Utopie. Sie lässt sich miteinander teilen, grenzt aber auch aus. Und spätestens seit sie wieder verstärkt politisch aufgeladen wird, stellt sich die Frage, ob sie für die Zukunft noch taugt? Was ist Heimat? Was ist Zuhause, was ist Herkunft, was bedeutet Vertraut-Sein? Und was genau ist dieses Gefühl, wenn sich etwas „heimelig“ anfühlt?
„Wo ist Walzer?“ beschäftigt sich mit genau diesen Fragen. Ausgangspunkt ist ein kulturelles Symbol, das für viele Menschen in Österreich mit einem Gefühl von Vertrautheit verbunden ist — doch es steht exemplarisch für etwas Größeres: für die individuellen und kollektiven Codes, die Heimat ausmachen. Was für die einen der Donauwalzer ist, ist für andere Menschen in Österreich vielleicht der Duft des alljährlichen Familienessens am höchsten Feiertag, für wieder andere das Geräusch der einfahrenden U-Bahn – und für viele etwas, das sich schwer greifen lässt, wenn es für manche vielleicht gar nicht existiert.
“ Der Begriff “Heimat” ist ein sehr stark konnotierter, historisch auch sensibel zu betrachtender – insbesondere, da er politisch (wieder) stark instrumentalisiert wird (wobei er schon immer instrumentalisiert wurde und dazu genutzt wurde, einer Gruppe von Menschen mehr Rechte einzuräumen als einer anderen).
Wir sind der Überzeugung, dass man gerade deshalb gemeinsam darüber nachdenken und reden muss, was „Heimat“ bedeutet, bedeuten kann, und wie wir zusammen ein gemeinsames Zuhause schaffen können.



